Resilienz im Beruf

Wie äußert sich der Umgang mit Stress im Beruf, wenn man nicht resilient ist?

Wenn jemand nicht resilient ist, kann sich der Umgang mit Stress im Beruf auf verschiedene Weise äußern. Hier sind einige mögliche Anzeichen:

Überwältigung:
Nichtresiliente Menschen können sich schnell von Stress überwältigt fühlen. Sie haben möglicherweise Schwierigkeiten, mit hohem Arbeitsdruck umzugehen und fühlen sich schnell überfordert.

Emotionale Reaktionen:
Nichtresiliente Menschen können starke emotionale Reaktionen auf Stress im Beruf zeigen. Sie können sich gestresst, ängstlich, gereizt oder frustriert fühlen. Diese Emotionen können sich auf ihre Arbeitsleistung und ihr allgemeines Wohlbefinden auswirken.

Mangelnde Problemlösungsfähigkeiten:
Nichtresiliente Menschen können Schwierigkeiten haben, effektive Problemlösungsstrategien zu entwickeln und umzusetzen. Sie können sich in negativen Gedanken oder Sorgen verfangen und haben möglicherweise Schwierigkeiten, alternative Lösungen zu finden.

Mangelnde Selbstfürsorge:
Nichtresiliente Menschen vernachlässigen oft ihre eigene Selbstfürsorge. Sie setzen möglicherweise ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen hinten an und konzentrieren sich ausschließlich auf die Anforderungen des Berufs. Dies kann zu Erschöpfung, Burnout und anderen gesundheitlichen Problemen führen.

Schwierigkeiten bei der Anpassung:
Nichtresiliente Menschen können Schwierigkeiten haben, sich an Veränderungen oder Herausforderungen im Beruf anzupassen. Sie können sich in ihrer Komfortzone festhalten und Veränderungen als Bedrohung empfinden, anstatt sie als Chance zur persönlichen und beruflichen Entwicklung zu sehen.

Es ist wichtig zu beachten, dass Resilienz eine Fähigkeit ist, die entwickelt und gestärkt werden kann. Wenn jemand nicht resilient ist, bedeutet das nicht, dass er etwas falsch macht. Es kann bedeuten, dass er noch nicht die notwendigen Werkzeuge und Strategien entwickelt hat, um mit Stress umzugehen. Durch die Arbeit an der Stärkung der Resilienz können Menschen lernen, besser mit Stress im Beruf umzugehen und ihre Fähigkeit zur Anpassung und Bewältigung zu verbessern.

Übung:
Die Achtsamkeitsmeditation hilft dir dabei, deinen Geist zu beruhigen, den Fokus zu stärken und Stress abzubauen. Hier ist für dich eine Anleitung für eine einfache Achtsamkeitsmeditation.

Setze dich bequem hin oder legen dich hin und schließen deine Augen.
Konzentriere dich auf deine Atmung. Spüre, wie der Atem in deinen Körper einströmt und wieder ausströmt. Versuche, deine Aufmerksamkeit vollständig auf den Atem zu richten.

Wenn Gedanken oder Ablenkungen auftauchen, lassen sie einfach vorbeiziehen, ohne dich daran festzuhalten oder ihnen zu folgen. Bringe deine Aufmerksamkeit immer wieder zurück auf die Atmung.

Richte nun deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper. Spüre die Empfindungen, die in deinem Körper auftreten, ohne sie zu bewerten oder zu analysieren. Nehme sie einfach nur wahr. Bewerte sie nicht.

Das Ziel ist, dass du bemerkst, wenn deine Gedanken abschweifen. Dieses Training wird dir im Alltag helfen, in Stresssituationen dein Gedankenkreiseln in den Griff zu bekommen.

Öffnen Sie langsam deine Augen und kehre in deine normale Aktivität zurück.

Diese mentale Übung kann regelmäßig praktiziert werden, um im Beruf gelassener zu bleiben und eine bessere emotionale Balance zu erreichen. Indem du lernst, deine Gedanken und Emotionen bewusst wahrzunehmen, kannst du besser mit Stress umgehen und klarer denken.